Messe Creativa in Dortmund mit Mützenrekord

Messe Creativa in Dortmund mit Mützenrekord

Von Christiane Tovar

  • Schöne Dinge enstehen aus Mülll
  • Auch High-Tech ist vertreten
  • Mützenrekord für einen guten Zweck

Die Creativa gibt sich in diesem Jahr vor allem nachhaltig. Am Mittwoch (13.03.2019) ist die Traditionsmesse in den Dortmunder Westfalenhallen gestartet und zeigt, dass Sticken und Stricken keine alten Zöpfe sind. Bis Sonntag (17.03.2019) werden 80.000 Besucher erwartet.

Unikate aus Müll

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist „Tanz auf den Ruinen“. Unter diesem Label hat sich Thomas Zigahn dem so genannten Upcycling verschrieben. Der Künstler, der auch einen Laden im Dortmunder Union-Viertel betreibt, macht aus Müll wieder schöne Dinge, wie er sagt. So entstehen aus Kronkorken Schlüsselanhänger und aus Autoreifen Gürtel.

Volker Lottermoser klöppelt auf der Creativa

Volker Lottermoser ist begeisterter Klöppler

Auf der so genannten Wertefläche werden traditionelle Handwerkskünste präsentiert, zum Beispiel das Klöppeln. Großer Fan dieser alten Technik ist Volker Lottermoser. Er klöppelt seit vielen Jahren und findet es toll, dass er dabei seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Eine App für Schnittmuster

Vertreten ist aber auch High-Tech. Ein Start-up präsentiert die erste App, mit der man Schnittmuster auf Stoffe übertragen kann. Die Idee dazu kam der Entwicklerin, einer Hobbynäherin, weil sie es lästig fand, mit den üblichen Schnittmusterbögen zu hantieren.

Mützen für obdachlose Menschen

Bleibt noch der Mützenweltrekord, der in diesem Jahr auf der Messe angepeilt wird. Gesucht werden Mützen aller Art, aus denen eine Riesenmütze entstehen soll. Die wird noch auf der Messe zusammengenäht. Als Zeichen für Liebe und Wärme in diesen stürmischen Zeiten, wie die Initiatorin erklärt. Im Anschluss werden die mehr als 3.000 Mützen an die Dortmunder Tafel und das „Gast-Haus“ gespendet. Von dort aus werden sie dann an Obdachlose verteilt.

Stand: 13.03.2019, 15:51