Corona-Infektionen im Ruhrgebiet steigen stark

Menschen in einem Essener Park halten den Mindestabstand.

Corona-Infektionen im Ruhrgebiet steigen stark

  • Zahl der Neuinfektionen steigt stark an
  • Parkwächter sollen Abstandsregeln kontrollieren
  • Reiserückkehrer sollen sich beim Gesundheitsamt melden

Viele Städte im Ruhrgebiet sind in Sorge, weil die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Freitag (24.07.2020) wieder stark steigt. In Essen beispielsweise lag die Zahl der Coronainfizierten am 17.07.2020 bei 44 Personen, nur eine Woche später vermeldet die Stadt 99 Erkrankte.

In Bochum und Essen wird es deswegen an diesem Wochenende wieder mehr Kontrollen geben. Besonders dort, wo sich in den vergangenen Tagen hunderte Menschen getroffen hatten. Speziell die vielen Gruppen von Jugendlichen machen den Städten Sorgen. In Essen haben sich gerade die Parks und Grünanlagen zu neuen Hotspots entwickelt. Hier setzt die Stadt jetzt 15 sogenannte Parkwächter ein, die dauerhaft auf Kontrollgang sind.

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Auch in Bochum wird der Vorplatz des Schauspielhauses mit Hilfe der Polizei kontrolliert. Am vergangenen Wochenende (18./19.07.2020) hatten sich hier so viele Menschen versammelt, dass der Platz geräumt werden musste.

Reiserückkehrer bitte melden!

In Essen sind unter den Neuinfizierten auch fünf Menschen, die aus einem Risikogebiet (Türkei, Bulgarien) zurückgekommen sind. Die Stadt appelliert noch einmal an Reiserückkehrer aus Risikogebieten, sich beim örtlichen Gesundheitsamt zu melden.

Stand: 24.07.2020, 18:18