Kohlenmonoxid-Melder für Shisha-Bars geplant

Kohlenmonoxid-Melder für Shisha-Bars geplant

  • Landesweite Regelungen geplant
  • Maßnahmen der Kommunen
  • Lebensgefährliches Gas

Die NRW Landesregierung will bis Mitte 2019 neue Regelungen für Shisha-Bars festlegen. Kohlenmonoxid-Melder sollen dann beispielsweise verpflichtend sein. Sie schlagen Alarm, wenn die Konzentration des Gases in der Luft zu hoch ist. Einige Kommunen haben vorab freiwillige Maßnahmen getroffen.

In Bochum müssen Betreiber nachweisen, dass sie CO-Melder und funktionierende Entlüftungsanlagen eingebaut haben, sonst werde der Betrieb, nach Angaben der Stadt, sofort untersagt. Das hat die Stadt nach einem Vorfall im November 2018 beschlossen. Damals waren sechs Menschen verletzt worden.

Melder in Mülheim schon seit zwei Jahren

In Mülheim gibt es die CO-Melder bereits seit zwei Jahren und in Düsseldorf und Gelsenkirchen gelten ähnliche Bestimmungen. Die Städte Köln und Essen wollen auf die Regelungen des Landes warten. In Köln wirke das Ordnungsamt aber auf Betriebe ein, CO-Melder zu installieren, so ein Stadtsprecher. Es gibt auch Shisha-Bars, die unaufgefordert aufgerüstet haben.

Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Unfälle in Shisha-Bars in ganz NRW. Dabei wurden Menschen durch das lebensgefährliche Gas Kohlenmonoxid verletzt. Viele mussten in den Druckkammern in Düsseldorf oder Aachen behandelt werden.

Stand: 04.01.2019, 11:25