BVB-Attentäter verzichtet auf Revision

BVB-Attentäter verzichtet auf Revision 00:35 Min. Verfügbar bis 09.01.2020

BVB-Attentäter verzichtet auf Revision

  • Sergej W. akzeptiert Gefängnisstrafe von 14 Jahren
  • Urteil noch nicht rechtskräftig
  • Staatsanwaltschaft hatte auch Revision eingelegt

Der BVB-Attentäter, Sergej. W, akzeptiert die Gefängnisstrafe von 14 Jahren. Er hat am Mittwoch (09.01.2019) seine Revision zurückgezogen. Er hatte gestanden, im April 2017 drei Splitterbomben vor dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gezündet zu haben.

Zufrieden mit dem Urteil

Sergej W. und sein Anwalt sind jetzt doch zufrieden mit dem Urteil. Sie hatten Revision eingelegt, um die Frist zu wahren und um nochmal in Ruhe über die Begründung des Gerichts nachzudenken. Jetzt haben sie sich für einen Rückzug entschieden.

Noch nicht rechtskräftig

Das Urteil ist aber damit noch nicht rechtskräftig, denn auch die Staatsanwaltschaft hat Revision eingelegt. Sie hatte eine lebenslange Gefängnisstrafe für Sergej W. gefordert und will die schriftliche Urteilsbegründung des Gerichts erstmal genau prüfen und dann weiter sehen.

Stand: 09.01.2019, 17:37