Buch-Dealer sollen Verlage um Millionen geprellt haben

Seitlicher Anschnitt: Breites Bücherregal aus braunem Holz mit Büchern

Buch-Dealer sollen Verlage um Millionen geprellt haben

  • Bücher für mehr als eine Million Euro bestellt
  • Rechnungen der Verlage nie bezahlt
  • Ware zum Schnäppchenpreis weiterverkauft

Als gewerbsmäßige Betrüger müssen sich die Betreiber eines Online-Buchhandels ab Montag (26.08.2019) vor dem Essener Landgericht verantworten. Bei Buchverlagen in ganz Deutschland sollen sie Bücher für mehr als eine Million Euro gekauft haben, ohne zu bezahlen. Stattdessen sollen sie die Bücher weiterverkauft haben.

Bücher zum Sonderpreis verkauft

Ob Romane, Kochbücher oder juristische Fachliteratur - in den Onlineshops der drei Angeklagten soll es alles gegeben haben, was der Buchmarkt hergibt. Und zwar zum Sonderpreis als angebliche Mängelexemplare.

Steuerfahndung brachte Fall vor Gericht

Ein paar Monate machten die Verlage das mit, dann stellten sie die Lieferung ein. Ob sie Anzeige erstattet haben, ist unklar. Denn erst die Steuerfahndung kam den Angeklagten auf die Schliche.

Stand: 26.08.2019, 11:30

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