Qualm tritt aus Haus in Hagen

Zwei Tote bei Brand in Hagen: Ursache geklärt

Stand: 31.01.2022, 16:07 Uhr

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hagen am 20. Januar, sind die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Bei dem Feuer waren eine 56-jährige Frau und ein 61-jähriger Mann ums Leben gekommmen.

Brandursache war eine Zigarette, die sich der 61-Jährige anstecken wollte während er ein Sauerstoffgerät nutzte. Das ergaben die Ermittlungen der Brandsachverständigen. Acht weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Das Feuer war am Donnerstagmittag (20.01.) in Hagen-Eckesey ausgebrochen. Die Feuerwehrleute versuchten zu verhindern, dass das Feuer auf die angrenzenden Gebäude übergriff.

Feuerwehr warnte vor Rauchentwicklung

Die Rettungskräfte hatten empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren und Fenster und Türen in der näheren Umgebung geschlossen zu halten. Die Bewohner der angrenzenden Gebäude mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Häuser wurden komplett evakuiert.

Schwerverletztes Ehepaar

Als die Feuerwehr nach Stunden endlich auf den Dachboden konnte, fand sie dort eine Tote. Eine weitere Person wurde zunächst vermisst. Sie wurde am späten Abend tot im ausgebrannten Obergeschoss entdeckt. Ihre Identität war zunächst noch unklar. Bei den Schwerverletzten handelte es sich um eine 71-Jährige und ihren 83-jährigen Mann.

In dem Haus waren 22 Menschen gemeldet. Nach Polizeiangaben gehört das Haus einer Privatperson, die Zimmer und ganze Wohnungen vermietet hat.

Löscharbeiten extrem gefährlich

Die Feuerwehr hatte am Abend weitere Einsatzkräfte hinzugezogen, da die Such- und Löscharbeiten extrem aufwendig und gefährlich waren. Ständig loderten neue Brandnester auf. Nachdem immer wieder Teile von Decken und Wänden einstürzten, wurde der Dachstuhl des Hauses schließlich mit schwerem Gerät abgetragen.

Ein Toter nach Brand im Hagener Mehrfamilienhaus

WDR aktuell 20.01.2022 02:11 Min. Verfügbar bis 20.01.2023 WDR

Über diese Thema haben wir in der Lokalzeit aus Dortmund am 20.01.2022 berichtet.

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