Haftbefehl nach Brandstiftung in Hagen

Der durch ein Feuer stark beschädigte Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses

Haftbefehl nach Brandstiftung in Hagen

  • Verdächtiger war bereits im Visier der Ermittler
  • Feuer wurde vorsätzliche gelegt
  • 52-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Ende Mai hatte es am Eingang eines Mehrfamilienhauses in Hagen, in dem sich auch eine Moschee befindet, gebrannt. Jetzt steht fest: Das Feuer wurde gelegt. Wie die Polizei am Dienstag (16.07.2019) mitteilte, hat das das Gutachten eines Brand-Sachverständigen ergeben. Ein Tatverdächtiger sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Mann bereits festgenommen

Der 52-jährige war bereits kurz nach dem Brand ins Visier der Ermittler geraten. Er wurde damals vorläufig festgenommen, später aber wieder frei gelassen.

Nun hat sich der Tatverdacht gegen ihn aber erhärtet. Die Staatsanwaltschaft Hagen geht von schwerer Brandstiftung und versuchtem Mord aus.

Staatsschutz ermittelt

Bei dem Brand Ende Mai war niemand verletzt worden. Aber da in dem Haus auch eine Moschee ist, führt der Staatsschutz die Ermittlungen weiter. Der Tatverdächtige hat sich bisher nicht zur Sache geäußert.

Stand: 16.07.2019, 13:38

Weitere Themen