Borussia Dortmund verurteilt Vorfälle beim Derby

Nach dem Revierderby gab es gewalttätige Auseinandersetzungen.

Borussia Dortmund verurteilt Vorfälle beim Derby

  • BVB: Grenzen der Rivalität überschritten
  • Verein distanziert sich von Hass-Botschaften
  • Keine Aussage zu möglichen Konsequenzen

Hassbanner, schwulenfeindliche Äußerungen auf der Südtribüne und gewalttätige Auseinandersetzungen nach dem Spiel: Borussia Dortmund verurteilt die Ausschreitungen beim Revierderby in einer Stellungnahme vom Montagabend (29.04.2019) scharf.

Die Rivalität zwischen den Mannschaften mache zwar seit Jahrzehnten einen besonderen Reiz aus, der auch mit "gegenseitigen Provokationen und Sticheleien zwischen den beiden Fanlagern" verbunden sei, so der Verein.

BVB: Grenzen der Rivalität überschritten

Beim Spiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag (27.04.2019) sei aber eine Grenze überschritten worden.

"Wir verurteilen deshalb sowohl das homophobe Spruchband auf der Südtribüne als auch die gewalttätigen Auseinandersetzungen nach dem Spiel, die nicht nur dem öffentlichen Bild des BVB schaden, sondern auch die positiven Akteure der Fangemeinschaft in ein negatives Licht rücken", heißt es in der Stellungnahme.

Verein sagt nichts zu Konsequenzen

Ob der BVB nach den Ausschreitungen jetzt Konsequenzen zieht, sagte der Verein nicht. Insgesamt hat die Polizei beim Revierderby 13 Menschen in Gewahrsam genommen, zudem wurden 36 Strafanzeigen geschrieben.

Stand: 30.04.2019, 09:06

Kommentare zum Thema

5 Kommentare

  • 5 RL 30.04.2019, 16:34 Uhr

    OH zum Schwulenfeindlichen Plakat wird was gesagt und was ist mit dem Plaskat der Schalker wegen den bombenanschlag wo sie sich drüber lustig gemacht haben , das hat doch erst die Ausschreitungen nach dem Spiel ausgelöst, warum ging die Polizei nicht in den Block und hat dieses Geschmacklose Banner entfernt, beim Berlin Spiel gingen sie ja auch in den Block

  • 4 Thomas 30.04.2019, 12:21 Uhr

    Die Vereine sollten selbst für die Sicherheit sorgen müssen. Bei den Summen die bewegt werden. Die Ticket sind teuer genug. Sorgt euch endlich um den SChutz der friedlichen Fans und lasst dies nicht die Allgemeinheit zahlen.

  • 3 Fabian 30.04.2019, 12:09 Uhr

    Bei 80.000 Fans im Stadion benehmen sich ca. 300 zeitweise daneben. Alles einfach mal in Relationen setzen und schon war es überwiegend friedlich. Klar, das massive Auftreten der Polizei hat dazu beigetragen, aber ich kann mich noch an die Derbys der 80iger erinnern, wo es rund um das Park- und auch das Westfalenstadion hunderte heftige Schlägereien gegeben hat. So schlimm und wild, wie damals, ist es heute nicht mehr und trotzdem wird es in den Medien oft so dargestellt. Schade...

    Antworten (1)
    • Sportistmord 30.04.2019, 12:53 Uhr

      Ist ja nicht so, dass der Fussballmob von einem anderen Gestirn in unsere Stadien eingeschwebt wäre. Nein, die Pöbelfans kommen alle aus der Mitte unserer Gesellschaft, meistens in Arbeit und Brot stehend, viele von ihnen sogar Staatsdiener. Was will uns das wohl sagen ???

  • 2 wolfgang 30.04.2019, 11:38 Uhr

    es war einfach nur erschreckend, wie hirnlos da Menschen nach dem Spiel aufeinander eindreschen. Falls noch ein bißchen Verstand vorhanden, wurde der komplett ausgeschaltet. So wohltuend die Tage vor dem Derby waren, auch seitens der Vorstände beider Clubs, so ekelhaft war das Verhalten dieser Minderheit !

  • 1 Anonym 30.04.2019, 11:28 Uhr

    Ach darüber wird gesprochen aber über das Plakat bei den Blauen das ist in Ordnung oder wie? Ist ja nicht so das in der gleichen Ecke auch Clemens Tönnies steht. Traurig

    Antworten (1)
    • Anonym 30.04.2019, 11:53 Uhr

      Der S04 hat sich ja schon direkt im Anschluss an das Derby offiziell für das Banner entschuldigt und klar gestellt, dass dies in keinster Weise zu den Werten des Vereins passt. Man sollte hier einfach erkennen, dass es in beiden Fanlagern leider "Fans" gibt, die in Sachen Rivalität weit übers Ziel hinausschießen, anstatt sich hier aufzuschaukeln nach dem Motto "Die haben aber das gemacht" und wir jenes ...