Bombenentschärfung in Dortmund: Langwierige Evakuierung

Eine Person wird auf einer Trage abtransportiert. Im Hintergrund ist ein Krankenwagen zu sehen.

Bombenentschärfung in Dortmund: Langwierige Evakuierung

  • Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft
  • Einsatz dauerte bis zum frühen Morgen
  • Blindgänger wog etwa 500 Kilo

Mehrere Tausend Menschen mussten am Dienstagabend (25.09.2018) ihre Wohnungen im Dortmunder Stadtteil Eving wegen einer Bombenentschärfung verlassen. Die Evakuierung dauerte fast acht Stunden. Erst um halb zwei Uhr morgens war der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Währenddessen warteten die rund 3.500 Anwohner unter anderem in einer Grundschule auf das Ende des Einsatzes. Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter der Feuerwehr waren danach noch stundenlang damit beschäftigt, die Menschen wieder zurück zu ihren Wohnungen zu bringen.

Entschärfung konnte erst nachts beginnen

Der Evakuierungsradius war besonders groß, weil der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg mit 500 Kilo auch ungewöhnlich groß war, erklärte der Einsatzleiter der Johanniter Unfallhilfe, Stefan Gießelmann. Mehr als zwei Dutzend Krankentransporte sorgten außerdem für Verzögerungen. Und dann erwischte die Polizei auch noch einen mutmaßlichen Dieb, der um die leeren Häuser schlich. Erst um kurz vor eins konnte mit der Bombenentschärfung begonnen werden.

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Stand: 26.09.2018, 07:52

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