Gehölzpflege: Böschungen sollen sturmsicher werden

Gehölzpflege an der Autobahn

Gehölzpflege: Böschungen sollen sturmsicher werden

  • Gehölzpflege an Böschungen beginnt
  • Nicht mehr standsichere Bäume werden gefällt
  • Stufiger Aufbau für Grünstreifen

An Straßen und Autobahnen in NRW beginnt die Gehölzpflege. Bis Ende Februar schneiden Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW Sträucher und fällen nicht mehr standsichere Bäume. Ein Ziel es ist dabei, Stürmen weniger Angriffsflächen in den Straßenböschungen zu geben, wie Straßen.NRW am Montag (01.10.2018) in Recklinghausen erläuterte.

Dazu erhalte der Grünstreifen einen stufigen Aufbau. In Fahrbahnnähe sollen nur Sträucher stehen, Bäume dagegen im hinteren Bereich des Grünstreifens. Umstürzende Bäume könnten so nicht mehr zur Gefahr für den Straßenverkehr werden.

An Autobahnen und Bundesstraßen in NRW stehen geschätzt etwa 600.000 Bäume. Gut 250.000 von ihnen sind bisher im Baumkataster von Straßen.NRW erfasst. Sie werden regelmäßig kontrolliert. Gezielt gepflanzt werden Bäume heutzutage nur noch wenig. Gerade einmal fünf bis zehn Prozent machen Bäume bei Neuanpflanzungen aus. Pro Jahr werden gut 23 Millionen Euro in die Gehölzpflege investiert.

Stand: 01.10.2018, 16:33

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