Kliniken benötigen Blutspenden von Migranten

Hand hält eine Bluttransfusion hoch

Kliniken benötigen Blutspenden von Migranten

  • DRK und Uni-Kliniken rufen Migranten zu Bluspenden auf
  • 36 unterschiedliche Blutgruppensysteme weltweit
  • Hunderte Spender seit Dezember registriert

Immer häufiger haben Kliniken an Rhein und Ruhr Schwierigkeiten, Migranten im Notfall mit Blut zu versorgen, weil die passende Blutgruppe nicht auf Lager ist. Weltweit gibt es 36 unterschiedliche Blutgruppensysteme.

Das Projekt "BluStar.NRW" - eine Kooperation des Deutschen Roten Kreuzes West, der Caritas in Essen und der Universitäten Duisburg-Essen und Düsseldorf - macht am heutigen Weltblutspender-Tag auf dieses Problem aufmerksam.

Erste Spender haben sich schon registriert

Peter Horn, Direktor am Institut für Transfusionsmedizin an der Uniklinik Essen, hat das Projekt mit aufgebaut: "Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt haben unterschiedliche Verteilungen von Blutgruppen. Deswegen suchen wir Spender aus den Regionen, aus denen jetzt auch vermehrt Patienten bei uns sind."

Seit Dezember 2017 ruft das Projekt Menschen mit Migrationshintergrund zur Blutspende auf. Bislang haben sich schon hunderte Migranten als Spender registriert.

Stand: 14.06.2018, 15:16