Ruhrgebietsstädte suchen Hilfe in Berlin

Ende eines Auspuffrohrs, darunter ein Schild Diesel-Fahrverbot, daneben das Verkehrschild "Durchfahrtsverbote für Kraftwagen", über allem Rauchschwaden

Ruhrgebietsstädte suchen Hilfe in Berlin

  • Zweiter Berlin-Ruhr-Dialog in der Hauptstadt
  • Städte erhoffen sich konkrete Maßnahmen und Lösungen
  • Zentrale Themen: Dieselfahrverbote und Integration

In Berlin findet am Montag (14.01.2019) und Dienstag (15.01.2019) bereits zum zweiten Mal der sogenannte "Berlin-Ruhr-Dialog" statt. Oberbürgermeister und Landräte der Region sind dafür in die Bundeshauptstadt gefahren, um dort mit Bundesministern über aktuelle Angelegenheiten und Probleme im Ruhrgebiet zu sprechen.

Landesvertreter sind unter anderem die Städte Gelsenkirchen und Essen, aber auch der Ennepe-Ruhr-Kreis. Konkrete Lösungsansätze werden vor allem für drohende Dieselfahrverbote erwartet. Es soll aber auch um die Ausweitung der Mobilitätsangebote und um schnelleres Internet in den ländlicheren Regionen des Ruhrgebiets gehen.

Integration ist ein dauerhaftes Thema

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen will die Gelegenheit außerdem nutzen, um über die Flüchtlingsdebatte zu diskutieren. Das Thema der Integration sei ein fortlaufender Prozess, der finanzielle Unterstützung auch aus der Bundespolitik erfordere, so Kufen.

Der erste "Berlin-Ruhr-Dialog" vor fünf Jahren hat laut Regionalverband Ruhr durchaus Ergebnisse gebracht. Damals habe man eine bessere Integration von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt gefordert - jetzt gebe es ein konkretes Gesetz dazu.

Stand: 14.01.2019, 09:14

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