Bergleute beim Bundespräsidenten

Bergleute übergeben letztes Kohlestück an Bundepräsidenten

Bergleute beim Bundespräsidenten

Von Olaf Biernat

  • Vor knapp 100 Tagen wurde die letzte Zeche geschlossen
  • Kohlebrocken wurde aufbereitet
  • Treffen mit Bundespräsidenten

Eigentlich hatte Bergmann Jürgen Jakubeit das letzte Stück Kohle bereits an den Bundespräsidenten überreicht. Der Kohlebrocken wurde präpariert, haltbar gemacht und auf eine Stele aus Holz montiert. Am Mittwoch (03.04.2019) dürfen Jürgen Jakubeit und zwei weitere Bergleute die Kohle erneut an Frank-Walter Steinmeier überreichen.

Drei-Gänge-Menü mit dem Bundespräsidenten

Für Bergmann Jürgen Jakubeit ist das Treffen mit dem Bundespräsidenten eine große Ehre. "Wann kommt man als Normalsterblicher schon ins Schloss Bellevue", sagt der Oberhausener. Nach der offiziellen Übergabe dürfen sich die Bergleute in das Gästebuch eintragen. Danach ist ein Drei-Gänge-Menü geplant.

Kumpel hoffen auf Gespräch mit Steinmeier

Bergleute fahren nach Berlin

Das Team der Bergleute kurz vor der Abfahrt nach Berlin

Jakubeit hofft, dass er dabei auch mit dem Bundespräsidenten ins Gespräch kommen kann. Bei der Schließung der Zeche Prosper Haniel, als letztes deutsches Steinkohlenbergwerk, konnte der Bergmann bereits ein paar Worte mit Steinmeier wechseln. "Der war total nett und hatte großes Interesse am Bergbau", sagt Jakubeit.

Team aus ganz NRW vor Ort

Zu dem Team, das nach Berlin fährt, gehört auch ein Bergmann aus Ibbenbüren, sowie der Grubenwehr. Auch Verantwortliche der RAG sind dabei. Die zuletzt geschlossenen Zechen in Bottrop und Ibbenbüren werden zurzeit leer geräumt. Danach werden sie mit Beton verfüllt.

Der letzte Tag der Steinkohle – Zusammenfassung des Tages WDR aktuell 21.12.2018 02:36 Min. Verfügbar bis 21.12.2019 WDR Von Kai-Hendrik Haß, Roland Winter

Stand: 03.04.2019, 05:44

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