Bergkamener Busunternehmen weist Kritik an Demofahrt nach Kassel zurück

Gegenproteste in Kassel

Bergkamener Busunternehmen weist Kritik an Demofahrt nach Kassel zurück

  • Busbetreiber hatte Neonazis zur Demo gefahren
  • Bundesweite Empörung über Rechten-Demo in Kassel
  • Unternehmen distanziert sich von der rechten Szene

Für das Bergkamener Busunternehmen Vehling Reisen hagelt es seit dem Wochenende Kritik - vor allem in den Sozialen Medien. Grund ist eine Busfahrt nach Hessen, zur der Demo vor dem Amtssitz des ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Er war auf seiner Terrasse mutmaßlich von einem Rechtsextremen ermordet worden.

Busbetreiber distanziert sich von der rechten Szene

Der Busbetreiber hatte eine große Gruppe Neonazis aus Dortmund zu einer Demonstration nach Kassel gefahren, die bundesweit für Empörung sorgte. Die Firma distanzierte sich am Dienstag (23.07.2019) ausdrücklich von der rechten Szene. Man habe Neonazis weder in der Vergangenheit unterstützt, noch werde man das künftig tun, so das Unternehmen.

Die Mitarbeiter der Firma seien jetzt sensibilisiert worden, damit so etwas nicht wieder passiere. Schließlich würden Menschen aus unterschiedlichsten Ländern für das Bergkamener Unternehmen arbeiten. Die Einnahmen aus dieser Fahrt will Vehling Reisen jetzt an die Jugendhilfe in Werne spenden.

Stand: 23.07.2019, 17:48