Rechte Szene in Dortmund: Polizei prüft Videoüberwachung

Videoüberwachung

Rechte Szene in Dortmund: Polizei prüft Videoüberwachung

  • Polizeipräsident prüft Videoüberwachung der rechten Szene
  • Pläne zur Überwachung sollen bis Juni 2019 stehen
  • Nazi-Schmierereien sollen beseitigt werden

Seit mehr als zehn Jahren leben im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld Rechte in Wohngemeinschaften zusammen. Gebäude in der Straße, in der viele von ihnen wohnen, sind mit Graffitis überzogen. "Nazi Kiez" ist dort unter anderem zu lesen. Für viele Dortmunder sei der Straßenzug laut dem Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange ein Angstraum. Er will jetzt durchgreifen und eine Videoüberwachung der rechtsextremistischen Szene prüfen. Das teilte die Polizei am Mittwoch (06.03.2019) mit.

Polizei setzt bei der Bekämpfung auf null Toleranz

Bis Juni 2019 sollen die Pläne für eine Videoüberwachung stehen. Bei der Bekämpfung der rechtsextremistischen Straftäter helfe nur eins, sagt der Dortmunder Polizeipräsident: null Toleranz. In jedem Winkel der Stadt setze man die Rechtsordnung durch.

Die Nazi-Kiez-Schmierereien müssten dringend beseitigt werden, sie stellten einen Verstoß gegen die öffentliche Ordnung dar. Hier arbeite man gemeinsam mit der Stadt Dortmund an Lösungen.

Stand: 06.03.2019, 14:28