Bauen und Mieten: Preise im Ruhrgebiet kennen nur eine Richtung

Ein weißes Haus mit einer Garage

Bauen und Mieten: Preise im Ruhrgebiet kennen nur eine Richtung

Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vergangenen Jahr enorm gestiegen - am stärksten in Herdecke. Das betrifft auch die Mieten. Die sind im vergangenen Jahr um fast vier Prozent gestiegen. Das geht aus dem Wohnungsmarktbericht der Stadt Dortmund hervor.

Herdecke ist mit Abstand die teuerste Stadt. Wer hier ein Einfamilienhaus bauen will, gibt durchschittlich 3.000 Euro für den Quadratmeter aus. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nicht viel billiger sind Häuser in Schwerte und Dortmund. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Dortmund kostet mittlerweile eine halbe Million Euro. Wesentlich preiswerter sind Hagen, Lünen und Kamen. Hier kostet der Quadratmeter nur etwas mehr als 2.000 Euro.

Dortmund: Seit 2016 Mietsteigerung um 20 Prozent

Seit 2016 sind die Mieten in Dortmund damit um insgesamt 20 Prozent gestiegen. Am teuersten sind die Wohnungen im Kreuzviertel, in Brechten und im Dortmunder Süden. Im Vergleich zu Großstädten wie Düsseldorf, Köln oder München ist Dortmund noch preiswert.

Dortmund bei Mieten Spitze

Aber im Ruhrgebiet ist Dortmund bei Mieten mittlerweile absolute Spitze. In einer älteren Wohnung kostet der Quadratmer 7 Euro 50 kalt. Im Neubau sogar durchschnittlich 11 Euro pro Quadratmeter.

Stand: 02.09.2021, 17:41