Baubeginn der umstrittenen B474n in Datteln

Spatenstich für B474

Baubeginn der umstrittenen B474n in Datteln

  • Straße soll Ruhrgebiet und Münsterland verbinden
  • Umweltschützer kritisieren Projekt
  • Erster Abschnitt kostet 24,3 Millionen Euro
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Die neue Straße soll das Münsterland mit dem nordöstlichen Ruhrgebiet verbinden. Am Freitag (04.10.2019) beginnen die Bauarbeiten.

Umweltschützer befürchten Gefährdung der Tierwelt

Umweltschützer hatten das Projekt im Vorfeld kritisiert. Aus Sicht des Umweltverbandes BUND passe der Bau der Straße nicht in die Zeit, in der Klima- und Artenschutz immer wichtiger werde.

Die B474n zerschneide die Landschaft und gefährde seltene Tierarten. Laut Land NRW seien schon vor Baubeginn Ausgleichsmaßnahmen geschaffen worden.

Dattelner Bürgermeister befürwortet den Bau

André Dora, Bürgermeister der Stadt Datteln, ist erleichtert, dass der Bau startet und betont die Entlastung für die Dattelner Bürger: "Ich erhoffe mir natürlich, dass der Verkehr hier bei uns in den Hauptverkehrsstraßen um einiges weniger wird durch die B 474n".

Außerdem sei die neue B474n wichtig, um das neue Industriegebiet "newPark" zu erschließen.

Der erste Bauabschnitt umfasst unter anderem den Bau einer Kanalbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal und soll 24,3 Millionen Euro.

Dattelner Bürgermeister begrüßt Bau der B474n

00:44 Min. Verfügbar bis 04.10.2020

Stand: 04.10.2019, 12:02

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12 Kommentare

  • 12 Jimmy Faltersack 01.12.2019, 09:12 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 11 Andy 22.10.2019, 09:43 Uhr

    Alle, die gegen den Ausbau der 474n sind, sollten sich mal überlegen, wie sich die Menschen an den Hauptdurchgangsstraßen in Datteln und Waltrop bei dem jetzigen Verkehr fühlen. Auf alles wird Rücksicht genommen, nur der Mensch bleibt auf der Strecke. Alle, die gegen die 474n stimmen, haben mit dem Verkehr garantiert nichts zu tun.

  • 10 Holger 12.10.2019, 18:55 Uhr

    Ob die B474n wirklich die geplante Entlastung bringt, da bin ich nicht sicher. Skandalös finde ich die Routenplanung, die ausgerechnet das Dattelner Meer durchschneidet. Mit die schönste Stelle am Kanal, die von zahlreichen Spaziergängern, Anglern, Radfahrern und Sonnenanbetern (auch aus umliegenden Städten) besucht wird. Der Lärmpegel einer solchen Straße hat das Potential diese Oase zu zerstören.

  • 9 O. 04.10.2019, 22:25 Uhr

    Fürchterlich, diese ewig gestrigen Nihilisten, die sich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes verstecken. Ich bin gespannt von was wir alle leben, wenn wir infrastrukturell und wirtschaftlich erstmal abgehängt sind. Dann ist wieder die Politik schuld und wer weiß wer noch.

    • Rockerbock 07.10.2019, 09:23 Uhr

      Ja, der Zeitgeist formt sich zu einem "Ungeist" um. Deutschland ist sehr Technik- und Infrastrukturfeindlich geworden. Mehr Infrastruktur für Verkehr (Individualverkehr und ÖPNV) und mehr Energie- und Datenleitungen müssen jetzt echt mal her, andere Europaländer sind da inzwischen besser ausgestattet als die BRD.

  • 8 Lara 04.10.2019, 20:10 Uhr

    80% Zustimmung in Waltrop 2008 zur 474n Baubeginn nach 40 Jahren

  • 7 Paul 04.10.2019, 20:06 Uhr

    Endlich wird gebaut!

  • 6 Leonie 04.10.2019, 16:43 Uhr

    Diese Straße zerstört Lebensraum - und zwar für Mensch, Fauna und Flora. Die Stadt Datteln ist ja leider für ihre völlig nutzlose und überdimensionierten Bauprojekte bekannt. Die, die sich jetzt schon auf eine Verkehrsentlastung freuen - wenn sie denn wirklich eintritt - müssen wahrscheinlich noch lange warten, denn die Bauphase inklusive gigantischem Brückenbauwerk wird sicherlich auch eher zu einer Belastung über Jahre werden. Übrigens, in Waltrop wird die das fürchteliche Straßenbauprojekt beklagt (Gruß an Datteln 4). Vielleicht gibt es ja in etwa 10 Jahren eine weitere Bauruine in Datteln, die nie "angeschlossen" wird. 24 Millionen (wenn es denn dabei bleibt) könnten tatsächlich besser ausgegeben werden.

    • T. 04.10.2019, 20:41 Uhr

      Da versucht in Waltrop wieder eine Minderheit der Mehrheit ihren Willen gerichtlich aufzudrücken! Das wird in hier aber nicht klappen! Das Ergebnis der Bürgerbefragung in Waltrop war ja eindeutig und würde heute in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Situation auf der Leveringhäuser Str. seitdem noch dramatisch verschlimmert hat, vermutlich eher noch deutlicher ausfallen. Datteln IV ist zum einen einen ein ganz anderes Thema und geht zum anderen nächstes Jahr trotzdem ans Netz!

  • 5 Thomas Nitsch 04.10.2019, 14:10 Uhr

    Wenn ich mir die komantare bis jetzt durchlese kann ich mir nur an den Kopf fassen. Ihr wollt eine Entlastung für die b235, würde mit dem Neubau definitiv kommen. Ihr wollt Co2 reduzieren aber eine fließenden Verkehr wollt ihr nicht. Wer jemals an einem Werktag von der a2 nach Datteln Nord fahren möchte braucht genauso lange wie von Köln bis zur Abfahrt b235 Castroo/Datteln. Das kann doch keine Lösung sein sich erstmal gegen alles zu stellen und selber keine Lösung zu haben. Ein Reaktivierung des Bahnhofs wäre toll, rollt der Verkehr trotzdem über die b235 in den Dattelner Süden., ihr wollt keine neuen Straßen, dann bietet Lösungen an..... Und an den Herren Löwenzahn, möge sie der Blitz treffen, wer so über das Ruhrgebiet herzieht in der heutigen Zeit hat vergessen das das Ruhrgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg für den Aufschwung Deutschlands gesorgt hat. Wird ja gerne vergessen in der heutigen Zeit, Dankbarkeit, Respekt und ordentlich Diskussion.

  • 4 Fritz 04.10.2019, 13:39 Uhr

    Vielen Dank Herr Dora, dass sie ihre Interessen ohne Rücksicht umsetzen ! Gegen Biber Eisvogel etc. Sie zerstören ein wichtiges Areal Dattelns welches nur der Profitgier nun zum Opfer gefallen ist! 24 Mio euro hätten den öffentlichen Verkehr sicherlich belebt! ich als Anwohner der b235 kann es nicht nachvollziehen

  • 3 Löwenzahn 04.10.2019, 13:38 Uhr

    Immer weiter so! Wer profitiert denn wieder von den Schwarzzahlungen? Der Kohlenpott ist eh das dreckigste, verruchteste und beschissenste Viertel. Hier möchte ich nicht tot über' n Zaun hängen. Einfach ekelhaft diese Gegend. Die Tiere tun mir sehr leid.

    • Lena 04.10.2019, 15:21 Uhr

      @ Löwenzahn Ich bin 2013 beruflich vom Siegerland hier nach Datteln gezogen und bereuhe nicht einen Tag davon! Auch ich fahre täglich die B235 von Datteln nach Castrop und es ist grausam! Ganz davon abgesehen, das Ruhrgebiet hat sehr schöne Gegenden, vielleicht sollten Sie einfach mal die Augen aufmachen und ne saubere Brille in passender Sehstärke auf ziehen! Soll ja helfen!

  • 2 Trudi 04.10.2019, 12:23 Uhr

    Warum wird in datteln der alte bahnhof nicht wieder aktiviert? Es würde dann schon eine gravierende entlastung der B235 bis nach dortmund erreicht werden sowie auch klimaverträglicher. An die familien, die an der b235 wohnen, denkt keiner.

    • T. 04.10.2019, 20:36 Uhr

      Was soll denn dieser Blödsinn bringen? Eine Entlastung der B235 jedenfalls nicht, denn was bringt dem Durchgangsverkehr ein Bahnhof im Dattelner Süden? Gar nix! Der fährt weiter durch Datteln. Was bringt der Bahnhof Leuten, die aus Datteln in Richtung Castrop oder BAB wollen? Gar nix! Was bringt der Bahnhof Leute die in Richtung City wollen? Auch nix. Was nützt ein Bahnhof demnach in diesem Sachverhalt? NIX!

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