Polizei ermittelt nach Auto-Bränden in Duisburg

Polizei ermittelt nach Auto-Bränden in Duisburg

  • Duisburger Süden: 15 brennende Autos
  • Gezielte Brandstiftung? Polizei befragt Anwohner
  • Noch unklar, ob Täter oder Tätergruppe

Im Duisburger Süden haben in der Nacht zu Sonntag (19.01.2020) 15 Autos gebrannt. Am Montag (20.01.2020) befragt die Duisburger Kriminalpolizei Anwohner und Passanten in Buchholz und Großenbaum. Die Beamten suchen weitere Spuren, da sie von Brandstiftung ausgehen.

Nach Polizeiangaben wurden 13 Autos in Brand gesteckt. Zwei weitere Wagen fingen Feuer, weil sie neben den angezündeten Autos standen. Zum Brand eines weiteren Pkw im Norden der Stadt gebe es keinen Zusammenhang, so die Ermittler.

Feuerwehr-Telefon klingelte im Sekundentakt

Um kurz nach vier Uhr am Morgen ging der erste Anruf bei der Feuerwehr ein. Danach klingelte das Telefon im Sekundentakt. Immer mehr brennende Autos im Duisburger Süden wurden entdeckt.

Es traf alte und neue Autos, teilweise fünf in einer Straße. Die meisten wurden völlig zerstört. Laut Polizei blieben die angrenzenden Gebäude unbeschädigt.

Aufgrund der hohen Zahl und der Nähe der Fahrzeuge zueinander könne man nicht von einem Zufall ausgehen, sagt die Polizei. Die Straßenzüge, in denen die Autos brannten, liegen direkt beieinander. Die Polizei geht wegen des örtlichen und zeitlichen Zusammenhangs davon aus, dass es sich um einen Täter oder eine Gruppe von Tätern handelt. Die Brände sind mittlerweile gelöscht.

Auch im Norden gab es eine Brandserie

Im Duisburger Norden, im Stadtteil Walsum, wurden seit Anfang Dezember mehr als 15 Fahrzeuge angezündet. Für sachdienliche Hinweise zu diesen Fällen hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung ausgelobt.

Stand: 20.01.2020, 12:03