Tuner- und Raserszene sorgt in Oberhausen für turbulente Nacht

Zwei Autos wurden im abendlichen Straßenverkehr unscharf fotografiert.

Tuner- und Raserszene sorgt in Oberhausen für turbulente Nacht

Am Wochenende musste die Polizei gleich mehrere Male zum Bero-Zentrum ausrücken. Dort fanden illegale Autotreffen mit rund 50 Fahrzeugen statt. Es werden noch Zeugen gesucht.

Das Bero-Zentrum in Oberhausen gilt als beliebter Treffpunkt in der Tuner- und Raserszene. Am Wochenende haben sich wieder zahlreiche Autofahrer dort zu einem Treffen verabredet - dieses Mal musste die Polizei sogar mehrfach ausrücken.

Anwohner alamierten gegen 22 Uhr zum ersten Mal die Polizei und meldeten "dutzende Autos". Die Polizei löste daraufhin das illegale Autotreffen auf und erteilte Platzverweise. Nur wenig später meldeten Zeugen ein erneutes Treffen.

Über 50 Fahrzeuge im Parkhaus

Die Polizei rückte noch einmal aus und entdeckte kurz vor Mitternacht rund 50 Fahrzeuge in dem Parkhaus. Laut Kennzeichen kamen sie aus dem gesamten Ruhrgebiet, darunter auch Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen. Die Fahrer versuchten zu flüchten. Über dreißig konnte die Polizei trotzdem erwischen und deren Personalien aufnehmen.

Vermutlich fand ein illegales Autorennen statt

Bei dem Einsatz kontrollierte die Polizei Oberhausen auch die Insassen eines Porsches, die am Parkhaus des Bero-Zentrum ein Rennen mit einem Ford Mustang Caprio gefahren sein sollen.

Dabei sollen Fußgänger erheblich gefährdet worden sein. Der 18-jährige Fahrer des Porsches und seine drei Beifahrer (18, 20, und 21 Jahre alt) verstießen dabei auch gegen die Corona-Schutzverordnung. Dadurch kam es zu mehreren Anzeigen und erneuten Platzverweisen.

18-Jährige baute Autounfall

Noch in der selben Nacht musste die Polizei ein drittes Mal zum Bero-Zentrum ausrücken. Dieses Mal war der Grund ein 18-jähriges Mädchen. Sie prallte mit ihrem Auto gegen einen Stützpfeiler. Die Bremsspuren deuten darauf hin, dass das Mädchen zu schnell unterwegs war.

Die Polizei sucht für alle drei Vergehen noch Zeugen.

Stand: 19.04.2021, 17:57