Dichter Nebel verursacht Massenkarambolagen in NRW

Unfall bei Nebel auf der A2

Dichter Nebel verursacht Massenkarambolagen in NRW

  • Massenkarambolagen auf Autobahnen in NRW
  • Viele Verletzte
  • Ursache: dichter Nebel

Zu der Massenkarambolage auf der A3 am Neujahrsmorgen kam es am Autobahnkreuz Kaiserberg bei Duisburg, als dichter Nebel herrschte. Rund 20 Fahrzeuge krachten dabei ineinander. Viele Menschen wurden verletzt, 15 von ihnen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Autobahn war über Stunden gesperrt.

Wegen des dichten Nebels kam es auch zu einer Massenkarambolage auf der A2 zwischen Kamen und Dortmund - und zwar in beide Fahrtrichtungen. Zwölf Fahrzeuge waren insgesamt an diesen Unfällen beteiligt. Es wurden rund 30 Menschen verletzt. Die Rettungskräfte waren von zwei bis sechs Uhr morgens im Einsatz.

Die Feuerwehr musste wegen des dichten Nebels selbst nach der Unfallstelle auf der A2 suchen. Deswegen habe sich der Einsatz ungewollt in die Länge gezogen, so ein Sprecher. Die Sichtweite betrug nach Angaben der Feuerwehr teilweise weniger als einen Meter.

Ein Augenzeuge schilderte die Situation: "Beifahrer stiegen aus, um vor den Autos herzulaufen, damit diese auf der Fahrbahn blieben." Einige Autofahrer hätten kaum noch ihre eigene Motorhaube erkennen können.

Ebenfalls am Neujahrsmorgen fuhren auf der A42 zwischen Bottrop und Oberhausen zwei Autos ineinander. Es gab neun Verletzte.

Zu einem Unfall mit Fahrerflucht kam es auf der Brackeler Straße im Dortmunder Norden. Gegen kurz nach 5 Uhr morgens fuhr eine 29-Jährige weit unter der erlaubten Richtgeschwindigkeit von 100 km/h, weil die Sicht wegen des Nebels derart schlecht war.

Von hinten stieß dann plötzlich ein Fahrzeug ungebremst in das Auto der Frau, die dabei eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete, vermutlich zu Fuß.

Weiterer Unfall auf A30

Gegen 00.30 Uhr musste die Autobahnpolizei zu einem Einsatz auf der A30 ausrücken. In Fahrtrichtung Osnabrück stießen wegen des dichten Nebels zwei Fahrzeuge zwischen Hiddenhausen und Bünde zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls kamen beide Fahrzeuge entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Die vier beteiligten Unfallopfer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht, sagt die Polizei.

Stand: 01.01.2020, 14:38