Auto kracht in Hammer Trafostation

Auto in einer Trafostation

Auto kracht in Hammer Trafostation

  • Beifahrer greift ins Lenkrad
  • Auto landet in Umspannanlage
  • Spätere Bergung des Wagens

Eine Autofahrerin ist am Freitag (14.06.2019) in Hamm durch einen Zaun gekracht und in eine Trafostation gefahren. Wegen der Gefahr durch die Hochspannung sei der Wagen bislang noch nicht geborgen worden, teilte die Polizei am Samstagmittag (15.06.2019) mit.

Folgenschwerer Griff ins Lenkrad

Nach Angaben der Polizei hatte es im Wagen einen Streit gegeben. Daraufhin hatte der 35-jährige Beifahrer der Fahrerin ins Lenkrad gegriffen. Die 36-Jährige verlor die Kontrolle über den Wagen. Das Auto überquerte den Radweg, durchbrach einen Maschendrahtzaun und stieß schließlich mit dem Masten einer Trafostation zusammen. Die Insassen blieben unverletzt. Dem alkoholisierten Mann wurde eine Blutprobe entnommen.

Keine Lücke in der Stromversorgung

Die Polizei hatte in einer ersten Meldung berichtet, dass die Trafostation für die Bergung des Autos vom Netz genommen werden müsse und es dadurch zu Stromausfällen kommen könnte. Eine Westnetz-Sprecherin dementierte dies gegenüber dem WDR. Es werde bei der Bergung nicht zu Versorgungslücken kommen.

Das bestätigte auch Olaf Müller, Instandhaltungsleiter des Werks. Man habe die Unfallstelle zunächst gesichert und werde bei der Bergung des Autos einen bestimmten Sicherheitsablauf einhalten. Die Stromversorgung sei jeder Zeit gesichert, der Strom werde in der Umspannanlage einfach auf eine andere Leitung umgeschaltet. "Das kommt öfter mal vor, wenn wir Arbeiten am Netz haben."

Der Unfallwagen soll voraussichtlich am Sonntag (16.06.2019) geborgen werden.

Stand: 15.06.2019, 13:50

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