A42-Ausbau zwischen Essen und Bottrop geplant

A42 im Ruhrgebiet

A42-Ausbau zwischen Essen und Bottrop geplant

  • A42 zwischen Essen und Bottrop wird sechsspurig
  • Marode Brücken werden saniert
  • Anwohner wollen klagen

Die A42 ist laut Straßen NRW eine der wichtigsten West-Ost-Achsen durch das Ruhrgebiet - für Pendler und für den Güterverkehr. Derzeit fahren täglich 75.000 Fahrzeuge allein auf dem Teilstück zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Bottrop-Süd. Weil das Verkehrsaufkommen nach Berechnungen von Straßen NRW bis 2030 auf 86.000 Fahrzeuge steigen wird, kommt nun der Ausbau auf sechs Spuren.

Autobahnbrücken sind marode

Neben dem geplanten Ausbau der A42 werden auf die beiden Brücken auf dem Teilstück saniert. Die Bauwerke über den Rhein-Herne-Kanal und über die Emscher seien in einem sehr schlechten Zustand, so der Landesstraßenbetrieb. Beide werden abgerissen und durch neue Autobahnbrücken ersetzt.

Proteste von Anwohnern erwartet

Baubeginn soll erst in vier Jahren sein. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat die Ausbau-Pläne aber ganz bewusst schon am Dienstag (20.06.2018) öffentlich gemacht, um die Bürger mit einzubinden. Für den Ausbau der A42 brauche man noch private Grundstücke von Anwohnern, so die Projektleiterin Anne Höckber. Außerdem rücken die Lärmschutzwände mit teilweise acht Metern Höhe durch den Ausbau näher an die Häuser. Einige Betroffene haben deshalb bereits angekündigt, dass sie klagen wollen.

Stand: 20.06.2018, 08:28