Nach Tanklasterunfall auf A40: Anklage gegen Fahrer

Die leere Autbahn 40 in Höhe Kreuz Kaiserberg

Nach Tanklasterunfall auf A40: Anklage gegen Fahrer

Mehr als ein Jahr nach dem schweren Tanklasterunfall auf der A40 bei Mülheim ist Anklage gegen den Lkw-Fahrer erhoben worden. Er soll 1,77 Promille Alkohol im Blut gehabt haben.

Der inzwischen 42-jährige Mann aus Essen muss sich unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Brandstiftung verantworten. Laut Staatsanwaltschaft soll er vor rund 14 Monaten unter Alkoholeinfluss von der Fahrbahn abgekommen sein und so den Unfall verursacht haben.

Lkw gerät unter Brücke in Brand

Der Lastwagen stieß gegen das Auto eines Mannes, der schwer verletzt wurde. Der Laster geriet unter einer Eisenbahnbrücke in Brand. Durch die Hitze wurden mehrere Brücken so schwer beschädigt, dass sie abgerissen und durch Hilfsbrücken ersetzt werden mussten. Auch der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Zehn Millionen Euro Sachschaden

Die Bauarbeiten sorgten wegen zahlreicher Sperrungen fast ein Jahr lang immer wieder für erhebliche Behinderungen im Bahn- und Autoverkehr. Die Bahn hatte den Unfallschaden insgesamt auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Die Staatsanwaltschaft bezifferte die Höhe des Sachschadens in der Anklage auf über zehn Millionen Euro.

Stand: 25.11.2021, 14:38