Anklage nach E-Scooter-Wurf auf A40

E-Scooter auf der Fahrbahn der A40 in Bochum (vor dem Tunnel bei Nacht)

Anklage nach E-Scooter-Wurf auf A40

  • Männer sollen Roller auf A40 geworfen haben
  • Anklage: Versuchter Mord
  • Vorfall im Sommer verlief glimpflich

Zwei junge Männer, die im September einen E-Scooter von einer Brücke auf die A 40 in Bochum geworfen haben sollen, werden jetzt angeklagt. Das hat die Staatsanwaltschaft Bochum am Donnerstag (21.11.2019) dem WDR bestätigt. Die Anklage lautet unter anderem auf versuchten Mord.

Zeugen beobachteten die jungen Männer

Wie durch ein Wunder war durch den Aufprall des Rollers in Höhe Bochum Ruhrstadion niemand zu Schaden gekommen. Autos konnten gerade noch ausweichen. Zeugen wollen die beiden 18 und 22 Jahre alten Männer kurz zuvor beobachtet haben. Sie sollen einen Scooter geschoben haben.

Alarmiert durch ein krachendes Geräusch riefen die Zeugen die Polizei. Der 18-jährige Beschuldigte hat inzwischen laut Anwalt eingeräumt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

Stand: 21.11.2019, 11:42