Keine zusätzliche fünfte Klasse am Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen

Gymnasiasten im Klassenraum

Keine zusätzliche fünfte Klasse am Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen

Hintergrund des Konfliktes sind mehr als 100 Anmeldungen am altsprachlichen Albrecht-Dürer-Gymnasium. Diesem Elternwillen wollten die Hagener Ratspolitiker nachgeben und eine dritte Eingangsklasse einrichten.

Laut Schulentwicklungsplan sind für diese Schule nur zwei Eingangsklassen vorgesehen. Und darauf beruft sich die Schulaufsicht, die Bezirksregierung in Arnsberg. Die Bezirksregierung begründet ihre Entscheidung damit, dass "eine ausgeglichene Inanspruchnahme der Kapazitäten aller Schulen" erreicht werden soll.

"Schulformwahlfreiheit gewährleistet"

Außerdem verweist die Bezirksregierung darauf: "Die Schulformwahlfreiheit der Eltern ist gesichert, da in zumutbarer Entfernung in den übrigen Gymnasien eine ausreichende Zahl Plätze für die Schüler*innen vorhanden ist. Die Schulformwahlfreiheit beinhaltet nicht den Anspruch auf eine bestimmte Schule."

Sechs Gymnasien in Hagen

In Hagen stehen aufgrund des Schulentwicklungsplans mindestens 493 Plätze an Gymnasien zur Verfügung, für das neue Schuljahr liegen bisher 473 Anmeldungen vor. Jetzt müssen über die Hälfte der angemeldeten Kinder auf die anderen sechs Hagener Gymnasien verteilt werden.

Stand: 26.04.2019, 18:06