Alkohol am Arbeitsplatz ist ein Problem

Arbeiterin nimmt eine Alkoholflasche aus einem Bücherregal

Alkohol am Arbeitsplatz ist ein Problem

  • Jeder zehnte Beschäftigte trinkt am Arbeitsplatz
  • Unfallgefahr und Produktionsausfälle nehmen zu
  • Aktionswoche "Kein Alkohol am Arbeitsplatz"

Ob Chefin, Sachbearbeiter oder Spülkraft in der Kantine: Die Alkoholsucht macht keine Unterschiede, ist in jeder Branche und auf jeder Hierarchieebene verbreitet. Darauf weist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamm aus Anlass der bundesweiten Aktionswoche "Kein Alkohol am Arbeitsplatz" hin, die am 18. Mai beginnt.

Das Risiko für Unternehmen und Gesundheit wächst

Die DHS glaubt, dass zehn Prozent der Beschäftigten Alkohol in problematischen Mengen trinkt. Die Folge: Unternehmen, in denen sie arbeiten, müssten mit Produktions- und Leistungsausfällen klarkommen. Außerdem steige die Unfallgefahr und Kollegen müssten Ausfälle auffangen. Die Kosten für die gesamte Gesellschaft seien hoch, so die DHS auch mit Blick auf Ausgaben im Gesundheitswesen.

Zudem habe jeder, der zuviel Alkohol konsumiere, auf längere Sicht ein erhöhtes Risiko, zum Beispiel eine Krebs-, Leber- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, so der stellvertretende DHS-Geschäfstführer Peter Raiser.

Stand: 12.05.2019, 17:46