Mehr Übergriffe auf städtische Mitarbeiter in Dortmund

Das Rathaus in Dortmund vom Friedensplatz aus fotografiert

Mehr Übergriffe auf städtische Mitarbeiter in Dortmund

  • Übergriffe und Beleidungen um ein Viertel gestiegen
  • Cyber-Mobbing ein Problem
  • Stadt unterstützt Opfer auch finanziell

Mitarbeiter der Stadt Dortmund sind häufiger Opfer von Angriffen und Beleidigungen geworden. Die Zahl der Fälle stieg im vergangenen Jahr um ein Drittel an, von rund 155 auf 206. Das gab die Stadt am Dienstag (05.11.2019) bekannt.

Neben Beschimpfungen, Sachbeschädigungen, Bedrohungen und körperlichen Angriffen sehen sich die Mitarbeiter auch Cyber-Mobbing ausgesetzt.

Rechte von Opfern stärken

Die Verwaltung will die Mitarbeiter in Zukunft besser schützen. Sie stellt ihnen jetzt auf ihre Kosten einen Rechtsanwalt zur Seite, um besser gegen Beleidigungen vorgehen zu können. Die Stadt will unter bestimmten Voraussetzungen auch Schmerzensgeldzahlungen übernehmen, zum Beispiel, wenn die Schuldigen nicht selbst zahlen können.

Außerdem sollen betroffene Mitarbeiter nach Übergriffen auch besser psychologisch betreut werden. Personaldezernent Christian Uhr betont: "Für Gewalt ist in unserer Verwaltung kein Platz."

Stand: 05.11.2019, 18:35

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