Neue Hinweise im Fall des toten Babys "Mia"

An einem Altkleidercontainer angebrachtes Informationsschreiben zum Leichenfund

Neue Hinweise im Fall des toten Babys "Mia"

  • Gutachten liefet Hinweise auf Herkunft des Babys
  • Mias Mutter kommt aus Duisburger Umgebung
  • Polizei bittet um Mithilfe

Ein Jahr ist es her, dass das tote Baby Mia (Name von der Polizei geändert) bei der Sortierung eines Altkleidercontainers aus Duisburg gefunden wurde. Zeugenhinweise führten die Polizei zu einer Frau aus Rumeln. Bei ihr wurde ein weiterer toter Säugling gefunden. Die Ermittlungen konnten jedoch zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt.

Isotopengutachten liefert neue Hinweise auf Herkunft

Durch die Untersuchung von Gewebe- und Muskelproben des Mädchens konnte jetzt ein sogenanntes "Isotopengutachten" erstellt werden. Isotope gelangen über die Luft, das Wasser oder den Boden in den menschlichen Nahrungskreislauf und können Aufschluss über den Lebensraum geben. Aus dem Gutachten geht hervor, dass zumindest die Mutter des Babys in Duisburg oder näherer Umgebung gelebt hat.

Polizei bittet erneut um Hilfe

Die Polizei Duisburg/Kleve arbeitet weiterhin an der Klärung der Hintergründe. Sie bittet um Unterstützung und hofft auf hilfreiche Informationen und Hinweise.

Stand: 08.11.2019, 14:45

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