Wasserstoff: Duisburg wird zur Technologieschmiede

Testfeld am Zentrum für Brennstoffzellentechnik

Wasserstoff: Duisburg wird zur Technologieschmiede

Duisburg wird einer von vier Standorten des neuen bundesweiten Innovations- und Technologiezentrums Wasserstoff. Für die Stadt bedeutet das Investitionen in Millionenhöhe.

Mit Wasserstoff könnten eines Tages Autos, Busse, Lkw aber auch Schiffe und sogar Flugzeuge klimaneutral betrieben werden – wenn er ausschließlich mit Öko-Strom hergestellt wird. Das Problem: Noch ist diese Produktion des Gases viel zu teuer.

Forschung für klimaneutrale Mobilität

Das Bundesverkehrsministerium fördert darum mehrere Standorte in Deutschland, um an Wasserstoff-Antrieben zu forschen. Duisburg wird einer davon sein, das haben Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag nach einem Treffen mit Industrievertretern bekannt gegeben.

Der Schwerpunkt in Duisburg soll auf der Entwicklung von neuen, umweltfreundlichen Antriebsformen für Schwer- und Nutzlastfahrzeuge liegen.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Duisburg

Bis zu 60 Millionen Euro will das Bundesverkehrsministerium in den Standort Duisburg investieren. Zusätzlich will das Land Nordrhein-Westfalen bis 2025 den Aufbau mit weiteren 50 Millionen Euro unterstützen. Mehr als 100 Unternehmen wollen das Zentrum unterstützen.

Stand: 02.09.2021, 16:35