Weitgehend friedlicher Rosenmontag in NRW

Rosenmontagszug

Weitgehend friedlicher Rosenmontag in NRW

  • Rosenmontagszüge in NRW weitgehend friedlich
  • Zwei Unfälle mit sechs Verletzten in Köln
  • Verdacht der sexuellen Nötigung in Münster

Der Rosenmontag in NRW ist laut Polizei weitgehend ruhig verlaufen. In Köln habe es nach dem Umzug keine größeren Einsätze gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag (13.02.2018). "Eigentlich war es sogar fast weniger als an einem normalen Samstag auf dem Kölner Ring."

Rosenmontag: Weitgehend friedlich und trotzdem Verletzte

WDR 5 Morgenecho - Beiträge | 13.02.2018 | 03:40 Min.

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Köln: Sturz vom Mottowagen und Kutschenunfall

Allerdings zog sich ein Mann während des Kölner Umzugs beim Sturz von einem Karnevalswagen Kopfverletzungen zu. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Und bei einem Kutschenunfall wurden fünf Menschen verletzt.

Mehr Rettungseinsätze in Düsseldorf

Auch in Düsseldorf "war alles ziemlich ruhig", wie ein Sprecher sagte. Vier zum Teil betrunkene Randalierer verbrachten den Tag im Polizeigewahrsam. Gegen 53 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen - doppelt so viele wie im Vorjahr.

Ordner in Hamm angefahren

In Hagen stoppte ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus den Zug. In Hamm wurde ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes von einem Auto angefahren.

Pferde im Rosenmontagszug: Unkalkulierbares Risiko

WDR 5 Morgenecho - Kommentar | 13.02.2018 | 02:14 Min.

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Sexuelle Nötigung in Münster

In Münster nahm die Polizei einen Verdächtigen fest, der eine 17-Jährige sexuell bedrängt haben soll. Die Polizei verzeichnete außerdem sieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung. Neun Personen wurden in Gewahrsam genommen, 37 Platzverweise erteilt.

Im ostwestfälischen Rietberg versprühte eine Frau in einem Festzelt Pfefferspray und verletzte elf Menschen. Abgesehen davon berichtete die Polizei aus Ostwestfalen-Lippe von einem ruhigen Rosenmontag. Auch in Bonn, Wuppertal, Essen und Duisburg verliefen die Umzüge weitgehend entspannt.

Stand: 13.02.2018, 17:34