Zweijähriges Kind bei Engelskirchen von Zug erfasst

Zuggleise fotografiert durch Gebüsch

Zweijähriges Kind bei Engelskirchen von Zug erfasst

  • Schwerverletztes Kind mit Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht
  • Väter wollten mit ihren Kindern die Gleise überqueren
  • Bundespolizei ermittelt

Auf der Bahnstrecke der Regionalbahn 25 hat es am Mittwochvormittag (07.08.2019) bei Engelskirchen-Albertstal einen schweren Unfall gegeben. Zwei Väter waren mit ihren kleinen Kindern zu Fuß auf den Gleisen unterwegs gewesen. Ihr Ziel war ein Trampelpfad, der zu einem Teich neben dem Bahndamm führt. Dort wollten sie angeln. Der ankommende Zug aus Richtung Engelskirchen konnte nach Angaben der Bundespolizei nicht rechtzeitig bremsen und erfasste den Jungen. Mit schweren Kopfverletzungen wurde er von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die anderen blieben unverletzt, erlitten jedoch - wie auch der Lokführer - einen Schock.

Bundespolizei ermittelt

Während des Notarzteinsatzes war der Streckenabschnitt zwischen Engelskirchen und Overath gesperrt. Kurz vor 13 Uhr konnte er wieder freigegeben werden. Nun ermittelt die Bundespolizei, wie es genau zu diesem Unfall kommen konnte.

Hinweis: In einer früheren Version schrieben wir von einem dreijährigen Jungen, der verletzt wurde. Dieses Alter war die erste Angaben, die uns von der Polizei mitgeteilt wurden. Am Nachmittag korrigierte die Bundespolizei das Alter auf zwei Jahre, weshalb wir den Artikel entsprechend geändert haben.

Stand: 07.08.2019, 15:42

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