Zuschüsse für muslimischen Friedhof in Wuppertal

Digitale Bauzeichnung eines muslimischen Friedhofs

Zuschüsse für muslimischen Friedhof in Wuppertal

  • Initiatoren beantragen Zuschüsse
  • Es fehlt noch Geld für muslimischen Friedhof
  • Stadt Wuppertal unterstützt Förderantrag

Die Initiatoren des geplanten muslimischen Friedhofes in Wuppertal haben Zuschüsse beim nordrhein-westfälischen Heimatministerium beantragt (03.01.2019), um das Projekt realisieren zu können. Eigentlich sollte die bundesweit erste eigenständige islamische Ruhestätte schon 2018 fertig sein.

500.000 Euro braucht der Trägerverein insgesamt, um den Friedhof zu bauen. Ein Spendenaufruf hat bisher erst 150.000 eingebracht. Jetzt hofft Mitorganisator Mohamed Abodahab auf Landesmittel aus dem Topf "Heimat-Zeugnis".

Stadt unterstützt Förderantrag

Für die Muslime in Wuppertal sei der Friedhof ein echtes Heimatprojekt, weil sie dann endlich in ihrer Heimat beerdigt werden könnten, sagt Abodahab. Auch die Stadt befürwortet den Förderantrag, schließlich stehe das Projekt für erfolgreiche Integration, so der Sozialdezernent. Der muslimische Friedhof soll im Stadtteil Varresbeck direkt neben einem evangelischen und einem jüdischen Friedhof entstehen.

Stand: 08.01.2019, 10:59