Zoo Wuppertal: bezahlen, was man will

Pinguine in dem Zoo Wuppertal

Zoo Wuppertal: bezahlen, was man will

  • Besucher bestimmten selbst den Eintrittspreis
  • Deutlich mehr Andrang als sonst
  • Finanziell noch keine Bilanz

Im Wuppertaler Zoo durften die Besucher den Eintrittspreis am Freitag (22.02.2019) selbst festlegen. Die Aktion heißt "Pay what you want."

Schon am Mittag hatte der Wuppertaler Zoo 300 Besucher gezählt. Sonst werde diese Zahl erst abends erreicht. Zoodirektor Arne Lawrenz berichtet, auch Flüchtlinge nutzten die Chance, weil sich viele einen Besuch sonst nicht hätten leisten können.

Erst am Ende wird abgerechnet

Für einen Tag waren die Preistafeln am Eingang verschwunden. Die Kasse war dennoch besetzt. Die Besucher sollten zunächst auf einem Zettel notieren, wie viel sie für ihren Zoo-Besuch bezahlen würden.

Erst am Ende wurde abgerechnet. Denn dann zahlten sie, und zwar die Summe, die ihnen der Rundgang tatsächlich wert war. Wird die Aktion ein Erfolg, überlegt der Zoo, sie zu wiederholen. Eine Übersicht, wie viel die Besucher gezahlt haben, wird es am Abend (22.02.2019) nicht mehr geben.

Vergleichbare Aktionen

Vergleichbare Aktionen gibt es zum Beispiel im Allwetterzoo in Münster. Auch in Museen oder bei Konzerten geht häufig der berühmte Hut rum. Auch die Wuppertaler Bühnen haben die Aktion 2015 bei zwei Stücken eingesetzt.

Stand: 22.02.2019, 14:20