Schwarzarbeit und kein Mindestlohn: Zoll kontrolliert Paketdienste im Rheinland

Zollbeamte vor Lieferwagen

Schwarzarbeit und kein Mindestlohn: Zoll kontrolliert Paketdienste im Rheinland

In Bornheim, Leverkusen, Erftstadt und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis hat der Zoll heute mehr als 160 Fahrer von Paketdiensten überprüft. 70 Beamte waren im Einsatz.

In der Branche ist die Zahl der Verstöße gegen Arbeitsgesetze im vergangenen Jahr gestiegen, so ein Sprecher des Zolls. Offenbar haben die Unternehmen wegen des boomenden Onlinehandels mehr Schwarzarbeiter und mehr Scheinselbstständige beschäftigt.

Beamte fanden Regelverstöße bei jeder fünften Kontrolle

Die heutigen Kontroll-Ergebnisse bestätigten den Trend: Bei jedem fünften Fahrer hatten die Zöllnerinnen und Zöllner etwas zu beanstanden. Fehlende oder falsche Meldungen zur Sozialversicherung, Hinweise auf Unterschreitungen des Mindestlohns oder der Missbrauch von Sozialleistungen.

Stand: 13.04.2021, 16:14

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