Jugendliche werfen in Grevenbroich mit Ziegenbabys

Ziegen im Wildgehege Grevenbroich

Jugendliche werfen in Grevenbroich mit Ziegenbabys

  • Ziegen-Nachwuchs gequält
  • Streichel-Gehege in Grevenbroich vorerst geschlossen
  • Vorfälle häuften sich

Weil junge Besucher des Wildparks in Grevenbroich Ziegenbabys gequält haben sollen, bleibt das Streichel-Gehege vorerst geschlossen. Jugendliche hätten kleine Ziegen von der Mutter weggerissen und sich sogar gegenseitig zugeworfen, erklärte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Grevenbroich. Sie kümmert sich zusammen mit der Stadt um das Wildgehege.

Gehege für Wochen geschlossen

In dem beliebten Ausflugsziel bleibe der Streichel-Bereich nun einige Wochen lang geschlossen – solange, bis die insgesamt sieben Ziegenlämmer größer sind und nicht mehr einfach angehoben werden können.

Das übrige Gelände, in dem auch zahlreiche Wildtiere leben, ist weiterhin täglich für Besucher geöffnet. Der Eintritt auf den 70.000 Quadratmetern ist kostenfrei.

Nicht der erste Fall von Tierquälerei

Übergriffe auf Tiere hatte es in den letzten Jahren in Grevenbroich immer wieder gegeben. Im Jahr 2011 etwa hatten unbekannte Täter eine Ziege über einen Zaun geworfen. Das Tier wurde dabei so schwer verletzt, dass es notgeschlachtet werden musste.

Tierquälerei in Grevenbroich (Beitrag vom 28.10.2011) 01:38 Min. Verfügbar bis 17.04.2020

Stand: 17.04.2019, 16:04