Wuppertaler Uni-Projekt gewinnt Deutschen Fahrradpreis

Deutscher Fahrradpreis 2020

Wuppertaler Uni-Projekt gewinnt Deutschen Fahrradpreis

  • Deutscher Fahrradpreis für "FreshBrains"
  • Studenten beraten Kommunen zu Fahrradverkehr
  • Preis mit 3.000 Euro dotiert

Das Wuppertaler Uni-Projekt "FreshBrains" hat Donnerstagabend (27.02.20) den Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie "Kommunikation" in Essen gewonnen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation mit der niederländischen Universität Breda. Hierbei beschäftigen sich Studenten mit der Verbesserung der Radverkehrsplanung in deutschen Städten. Im Fokus stehen Städte wie Wuppertal, in denen der Radverkehr noch deutlich ausgebaut werden soll.

Studenten-Workshops geben neue Impulse

Die Studenten aus Wuppertal und Breda bieten einwöchige Workshops an, in denen sie sich intensiv mit dem Radverkehr der jeweiligen Städte auseinandersetzen. Sie "erfahren" die Städte mit dem Fahrrad und erarbeiten dann, welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Das Ganze passiert in enger Absprache mit den Stadtverwaltungen, aber auch mit Vereinen und Anwohnern. In Wuppertal gab es bereits so einen Workshop.

Weitere Preisträger aus NRW

Neben dem Wuppertaler Projekt gibt es auch noch drei weitere Preisträger aus Nordrhein-Westfalen. Einer davon ist die Ruhr Tourismus GmbH. Mit ihrem barrierefreien Radweg holte sie ebenfalls den ersten Preis in der Kategorie "Service". Außerdem landeten noch zwei weitere Projekte aus NRW jeweils auf dem zweiten Platz, darunter eins aus Köln. Insgesamt gibt es vier Kategorien. Der Deutsche Fahrradpreis wird einmal im Jahr vergeben und ist eine gemeinsame Aktion vom Bundesverkehrsministerium und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in NRW.

Stand: 27.02.2020, 20:07

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