Sprengsatz in Wuppertal: Wohl kein Anschlag geplant

Symbolbild Polizei

Sprengsatz in Wuppertal: Wohl kein Anschlag geplant

  • Polizei: Mit dem Sprengsatz wohl kein Anschlag geplant
  • Spaziergang hatte Glitzerkugel mit Lunte auf Parkplatz entdeckt
  • LKA-Beamte sprengten Gegenstand kontrolliert

Mit dem Sprengsatz, der am Sonntag (29.12.2019) auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in Wuppertal Oberbarmen entdeckt wurden war, sollte nach Angaben der Polizei wohl kein Anschlag verübt werden. "Der Gegenstand konnte nicht von alleine zur Explosion gelangen. Das können wir eigentlich relativ sicher ausschließen, dass da jemand eine Falle oder Ähnliches gestellt hat", sagte ein Polizeisprecher am Montag (30.12.2019) dem WDR.

Sprengsatz hatte Kinder verletzen können

Gleichwohl hätte der Sprengsatz, der sich in einer apfelgroßen Glitzerkugel mit Glassplittern befand, Schaden anrichten können. Spielende Kinder oder jemand der damit unversichtig umgeht, hätten nach Einschätzung der Ermittler verletzt werden können. Deswegen ermittelt die Polizei weiterhin wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Sprengstoffreste werden derzeit im Labor untersucht. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Spaziergänger informierte die Polizei

Polizeiauto mit seitlichem Scheinwerfer.

Ein Spaziergänger hatte den selbst gebastelten Sprengsatz am Sonntag (29.12.2019) am Parkplatz eines Wuppertaler Möbelhauses gefunden. Gegen 14 Uhr meldete sich er sich bei der Polizei, er beschrieb eine "Kugel mit Lunte", so die Beamten.

Kontrollierte Sprengung

Nach dem Eintreffen der Polizei wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen. Er sperrte umgehend den Parkplatz an der Schmiedestraße in Wuppertal-Oberbarmen.

Wie die Polizei mitteilte, war der offenbar selbstgebaute Sprengsatz mit Glassplittern versehen. Ein Experte entschied schließlich, den Sprengsatz kontrolliert vor Ort unter einer Sicherheitsglocke zu sprengen. Danach wurde der Parkplatz wieder frei gegeben.

Stand: 30.12.2019, 16:07

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