Flächenverbrauch: Wuppertaler Bauern kritisieren Stadt

Ein Landwirt pflügt mit dem Traktor seinen Acker

Flächenverbrauch: Wuppertaler Bauern kritisieren Stadt

  • Landwirte: Immer mehr Ackerland wird anderweitig genutzt
  • In den kommenden Jahren fallen 10 Prozent Ackerfläche weg
  • Flächenverbrauch durch städtische Projekte

Wuppertaler Landwirte beklagen, dass immer mehr Ackerland anderweitig genutzt werden soll. Sie befürchten, dass in den nächsten Jahren zehn Prozent der landwirtschaflich genutzen Flächen wegfallen: Für den Neubau der Forensik auf der Kleinen Höhe, Neubaugebiete in Vohwinkel und andere städtische Großprojekte.

"Stadt veraast Flächen für Bundesgartenschau"

Eine Hängebrücke über ein bewaldetes Tal.

Für die Bundesgartenschau könnte eine Brücke über das Wupper-Tal gezogen werden

Besonders ungehalten sind die Bauern über die Pläne der Stadt zur Bundesgartenschau im Jahr 2031: Hier plant die Stadt, aus 22 ha Ackerland Parkplätze für die Gartenschau-Besucher zu machen. Martin Dahlmann, Sprecher der Kreisbauernschaft, ist empört: "Wir versuchen, so nachhaltig wie möglich zu agieren - und die Stadt Wuppertal veraast diese Flächen. Flächen sind endlich!"

Die Landwirte haben mit den Parteien in Wuppertal über ihre Sorgen gesprochen. Die Gespräche seien aber nicht erfolgreich gewesen, so die Kreisbauernschaft.

Stand: 29.04.2019, 16:25