Wupperverband: "2018 war Lehrjahr"

Wupper wuppt Forellen und das Wetter Lokalzeit Bergisches Land 29.01.2019 05:34 Min. Verfügbar bis 29.01.2020 WDR Von Timo Spicker

Wupperverband: "2018 war Lehrjahr"

  • 2018: Wetterextreme mit Starkregen und langer Trockenzeit
  • Wupperverband zieht Konsequenzen aus 2018
  • Talsperren-System wird optimiert

Der Wupperverband wertet den Starkregen und die lange Trockenperiode im Jahr 2018 als Folgen des Klimawandels. Die Klima-Extreme sollen helfen, die Wasserwirtschaftssysteme zu optimieren.

Am 29. Mai 2018 waren in Wuppertal binnen weniger Stunden rund 100 Liter Regen pro Quadtratmeter gefallen. Der Wupper-Pegel stieg in einer Stunde von 70 cm auf 2,40 Meter. Im Anschluss daran erlebte Wuppertal die längste Trockenperiode seit 110 Jahren - ein Extremjahr, so der Wupperverband.

Lehren aus dem Extrem-Jahr gezogen

Es habe gezeigt, dass das bestehende System aus Brauch- und Trinkwassertalsperren zwar funktioniere, aber es müsse angepasst werden. Um Trinkwasser-Knappheit vorzubeugen, soll in diesem Jahr zum Beispiel weniger Wasser aus der Großen Dhünntalsperre abgegeben werden.

Noch im November war zum Beispiel die Wuppertalsperre nur noch zu einem Viertel gefüllt. Inzwischen habe sich - laut Wupperverband - der Wasserstand in den Bergischen Talsperren wieder normalisiert.

Stand: 29.01.2019, 18:17