Wuppertaler Industriebrache: Studierende entwickeln Ideen

Gewerbe in der Stadt: Neue Ideen Lokalzeit2go - Bergisches Land 10.04.2019 03:01 Min. Verfügbar bis 10.04.2020 WDR Wuppertal

Wuppertaler Industriebrache: Studierende entwickeln Ideen

  • Architekturstudierende entwickeln Ideen für Industriebrache
  • Investor will 13,5 Millionen investieren
  • Ziel: Wohnen, Arbeiten und Café unter einem Dach

Architekturstudierende der Bergischen Universität haben Ideen für eine Industriebrache in Wuppertal-Heckinghausen entwickelt (10.04.2019). Das Ziel: Wohnen, Arbeiten und ein Café - alles unter einem Dach. Gefördert wurde das Forschungsprojekt mit dem Titel "Gewerbe in der Stadt - Wandel im Bestand gestalten" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Typische Wuppertaler Textilfabrik

Ein altes Wuppertaler Fabrikgebäude steht leer

Backstein pur, Rundbogenfenster: Seit 1890 ratterten in Wuppertal-Heckinghausen die Bandmaschinen mit den typischen "Barmer" Artikeln: Litzen, Kordeln und Bänder. Vor einigen Monaten war im Gebäude der Firma Lohsträter Schluss mit der Produktion, rund 9.000 Quadratmeter warten jetzt auf eine neue Nutzung.

Nachhaltige Gewerbekonzepte

Die Studierenden wollen mit ihren Gewerbekonzepten den historischen Ort neu entdecken: etwa mit "Future Food Lab" - hier geht es um die nachhaltige Produktion und den Handel von Lebensmitteln aus der Region. "Textur" oder "71 Manufaktur" legen den Fokus auf die Wiederverwertung gebrauchter Kleidung oder von Sperrmüll.

13,5 Millionen Investitionssumme

Für Investor Christian Baierl ist die Industriebrache ein echtes Schmuckstück, aus dem sich viel machen lässt. 13,5 Millionen Euro will sein Unternehmen "renaissance", das viel Erfahrung mit der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude hat, hier investieren. Sanierungsbeginn ist Ende 2019. 

Stand: 10.04.2019, 17:12