Uni Wuppertal: Wie läuft das Wintersemester?

Die Bergische Universität Wuppertal aus der Vogelperspektive

Uni Wuppertal: Wie läuft das Wintersemester?

Von Helge Rosenkranz

Zwei Monate vor Beginn des Wintersemesters spielt die Bergische Universität in Wuppertal mögliche Corona-Szenarien durch. Wichtigstes Ziel: So viel Lehre wie möglich in Präsenz für die Studierenden anbieten - also Hörsaal statt zuhause am Laptop.

Die Infektionszahlen könnten der Uni aber einen Strich durch die Rechnung machen. Je höher die Zahlen, desto strenger wird voraussichtlich auch die Corona-Schutzverordnung ausfallen.

Für die wenigen Seminare, Praktika und Exkursionen, die überhaupt in Präsenz laufen, gelten derzeit strenge Voraussetzungen. Nur Studierende, die gegen COVID-19 geimpft oder genesen sind oder einen negativen Test vorlegen können, dürfen teilnehmen. Dazu gilt die übliche 1,5-Meter-Abstandsregel zwischen den Teilnehmern.

Abstandsregeln könnten Pläne zunichte machen

Andreas Frommer, Prorektor der Bergischen Universität Wuppertal

Andreas Frommer, Prorektor

Gilt diese Regel auch noch im Herbst, wäre die Kapazität in den Hörsälen stark begrenzt. "So viel Raum haben wir gar nicht zur Verfügung, um allen den nötigen Platz zu bieten", sagt der Prorektor der Bergischen Universität, Andreas Frommer.
"Die Konsequenzen wären: Weiterhin Lehre auf Distanz oder bestenfalls ein Hybrid-Modell mit Präsenz und Lernen zuhause."

Impfangebote auf dem Campus für Studierende

Dabei ist die Impfquote gegen COVID-19 an der Bergischen Uni hoch. Eine Statistik weist eine Quote von annähernd 80 Prozent aus - viel höher als die Impfquote in der Gesamtbevölkerung.

Vor Beginn des Wintersemesters wird es weitere Impfaktionen an der Universität und am Campus Haspel in Wuppertal-Elberfeld geben. Doch die Impfquote an einer einzelnen Universität ist nicht entscheidend für das Wintersemester. Denn die Regeln stellt das NRW-Gesundheitsministerium in Abstimmung mit dem Ressort Wissenschaft auf.

Stand: 04.08.2021, 16:26

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