Wuppertaler SV: Crowdfunding bringt mehr Geld als erhofft

Fans des Wuppertaler SV

Wuppertaler SV: Crowdfunding bringt mehr Geld als erhofft

  • Crowdfunding bringt über 100.000 Euro
  • Insolvenz noch nicht abgewendet
  • Wichtige Spieler sind schon weg

Die Crowdfunding-Aktion des Wuppertaler SV hat mehr Geld eingebracht, als geplant. Am Donnerstag (17.01.2019) sind bereits mehr als die erhofften 100.000 Euro zusammengekommen. Die Aktion läuft noch bis Samstag.

Der Fußball-Regionalligist ist in finanziellen Schwierigkeiten und muss insgesamt 260.000 Euro aufbringen, um eine mögliche Insolvenz abzuwenden. Die Crowdfunding-Kampagne ist eine der Maßnahmen des Vereins: Sie startete vor gut einer Woche (09.01.2019).

Ultras spenden viel Geld

Im Rahmen der Crowdfunding-Aktion bietet der Verein Prämien wie etwa ein Picknick im Mittelkreis des Stadions oder signierte Spielertrikots an. Allein 19.000 Euro der bisher gesammelten 100.000 Euro stammen dabei von den Ultras Wuppertal.

Bis zum Ende der Crowdfunding-Aktion können nicht nur weitere Spenden dazu kommen, die bisherigen Spenden können auch noch zurückgezogen werden. Ein Unterstützer hatte das in dieser Woche bereits getan: 10.000 Euro wurden zurückgebucht.

Wichtige Spieler schon weg

Neben den Fans bittet der WSV vorhandene und potenzielle Sponsoren um finanzielle Hilfe, um die Gesamtsumme von 260.000 Euro zu erreichen. Außerdem soll der Kader für die im Februar beginnende Rückrunde verkleinert werden.

Leistungsträger wie Christopher Kramer und Jonas Erwig-Drüppel haben den Verein bereits verlassen. Spieler und Vereinsverantwortliche kündigten an, auf Prämien oder Teile ihrer Gehälter zu verzichten.

Zu wenig Publikum im Stadion

Der WSV ist nach eigenen Angaben unter anderem deshalb in finanzielle Schieflage geraten, weil sich die Sponsorensuche schwieriger gestaltet habe als erwartet. Außerdem besuchten zu wenig Wuppertaler die Heimspiele des Vereins.

Stand: 17.01.2019, 13:33