Soldatengottesdienst im Kölner Dom mit Woelki

Soldatengottesdienst mit Woelki

Soldatengottesdienst im Kölner Dom mit Woelki

  • Soldatengottesdienst mit 1.200 Teilnehmern
  • Kritik an nationalistischen Strömungen in Europa
  • Proteste von Friedensaktivisten vor dem Dom

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat am Donnerstagmorgen (17.01.2019) eine Messe im Kölner Dom mit rund 1.200 Soldaten gefeiert. Neben inländischen Soldaten und Soldatinnen aus den Seelsorgebezirken Aachen, Nörvenich, Köln, Bonn, Wahn, Siegburg und Düsseldorf nahmen auch Soldaten und Beamte der Bundespolizei teil.

Erzbischof kritisiert Nationalismus

Kardinal Woelki forderte auf, sich für Frieden einzusetzen. Das Gebot des Friedens zu brechen, sei Sünde. In Bezug auf nationalistische Strömungen in Europa sagte Woelki, dass der Nationalismus ins Verderben führe.

Protest vor Kölner Dom

Protest vor Kölner Dom

Protest vor Kölner Dom

Gegen den Gottesdienst protestierte vor dem Kölner Dom das so genannte "antimilitaristische Bündnis". Es fordert kein Militär im Dom. Der Internationale Soldatengottesdienst findet seit 1977 in Köln statt. Seit Jahren gibt es dagegen Proteste.

Seelsorge für Soldaten und Soldatinnen

Der Internationale Soldatengottesdienst wird jährlich zum Weltfriedenstag im Erzbistum Köln gefeiert. Das Katholische Militärdekanat Köln organisiert den Gottesdienst. Das Katholische Militärdekanat Köln erstreckt sich über vier Bundesländer. Es umfasst 18 Seelsorgebezirke, in den 44.000 Soldatinnen und Soldaten und ihre Familienangehörigen betreut werden.

Stand: 17.01.2019, 11:21