Tornado wütet am Niederrhein

Tornado wütet am Niederrhein

Der Tornado, der am Mittwoch über Viersen gezogen war, hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen: Häuser wurden abgedeckt, Bäume knickten um, Wohnwagen flogen umher.

Wirbelsturm am Niederrhein

Der Tornado hatte sich am Mittwoch (16.05.2018) gegen 18 Uhr im Kreis Viersen gebildet und war ca. 15 Minuten lang unterwegs. Die meiste Zeit zog er über freies Feld, allerdings traf er auch mehrere kleine Orte wie Boisheim, Dilkrath und Schellerbaum.

Der Tornado hatte sich am Mittwoch (16.05.2018) gegen 18 Uhr im Kreis Viersen gebildet und war ca. 15 Minuten lang unterwegs. Die meiste Zeit zog er über freies Feld, allerdings traf er auch mehrere kleine Orte wie Boisheim, Dilkrath und Schellerbaum.

In Boisheim erwischte der Tornado unter anderem einen Wohnwagen.

Die Kraft des Wirbelsturmes war so groß, dass der Wohnwagen mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde und schließlich auf einer Hecke landete.

Auch der Friedhof in Boisheim war betroffen. Dort wurden Statuen zerstört.

Sogar Grabsteine fielen um.

Bäume knickten um wie Streichhölzer...

Autos wurden beschädigt, wie hier durch einen umgestürzten Baum...

...oder hier durch einen Ast, der eine Windschutzscheibe durchschlagen hatte.

Feuerwehren, Polizei und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.

Bis tief in die Nacht musste die Feuerwehr Dächer sichern.

So wie hier sahen viele Häusern aus, die in der Schneise des Tornados lagen: Abgedeckte Schindeln, weggefegte Aufbauten, zerstörte Fenster und Rolladen.

Die Aufräumarbeiten begannen direkt am Mittwochabend und wurden am Donnerstagmorgen fortgesetzt.

Dachdeckerbetriebe waren gefragt wie lange nicht. Insgesamt wurden ca. 50 Häuser beschädigt, rund 150 Menschen sind von den Schäden betroffen. Es gab zwei Verletzte: Einen Feuerwehrmann und einen Autofahrer.

Stand: 17.05.2018, 06:56 Uhr