Erneut Erdbeben in der Eifel - Kein Indiz für größeres Beben

ein Seismograph in einer Erdbebenmesstation

Erneut Erdbeben in der Eifel - Kein Indiz für größeres Beben

Elf Tage nach der jüngsten Erschütterung in der Städteregion Aachen hat es dort am Donnerstag erneut ein leichtes Erdbeben gegeben. Laut Richterskala hatte es wieder eine Stärke von 2,7.

Das Epizentrum lag nach Angaben des Geologischen Dienstes NRW zwischen Aachen und Roetgen - nach der vorläufigen Auswertung der Registrierungen etwa fünf Kilometer nördlich von Roetgen. Das Erdbeben sei in den umliegenden Ortschaften teilweise deutlich gespürt worden.

Keine Hinweise auf Schäden

Auf der Richterskala, mit der man die Stärke von Erdbeben misst, habe das Beben einen Wert von 2,7 erreicht. "Hinweise auf Schäden gibt es nicht, nur jede Menge besorgter Bürger", sagte ein Polizeisprecher auf WDR-Anfrage. Die Erde habe um 19.06 Uhr für wenige Sekunden gebebt.

Die Instrumente des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam haben eine Stärke von 2,7 mit einer Tiefe von 2 Kilometern gemessen.

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Kein Indiz für größeres Beben

In der Region Aachen hat es auch schon am vorletzten Samstag ein Beben derselben Stärke gegeben.

Nach dem leichten Erdbeben Donnerstag Abend weist das Geoforschungszentrum Potsdam darauf hin, dass kleinere Beben hintereinander kein Indiz für ein größeres, anstehendes Erdbeben seien. Allerdings könne man so ein Ereignis hier auch nie ausschließen. Der Bereich Aachen/Eifel habe insgesamt eine höhere Gefährdung. Durchschnittlich gebe es nach Angaben der Wissenschaftler alle 30 Jahre ein stärkeres Erdbeben wie 1992 in Roermond.

Stand: 15.01.2021, 15:22

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