Köln: Staus durch neues Verkehrsmanagement an Aachener Straße

Befürchtung vor langen Staus auf der Aachener Straße

Köln: Staus durch neues Verkehrsmanagement an Aachener Straße

Von Frank Piotrowski

  • Stau auf Kölns wichtigster Einfahrtsstraße
  • Neue Verkehrssteuerung sorgt für Unmut bei Pendlern
  • Umstieg auf ÖPNV kaum eine Alternative

Die neue Verkehrssteuerung an Kölns wichtigster Einfahrtsstraße, der Aachener Straße, hat am Montag (28.10.2019) für Staus im Berufsverkehr gesorgt. Die Anlage war in der vergangenen Woche montiert worden, hatte am ersten Tag nach den Schulferien den ersten Härtetest. Sie lässt weniger Autos pro Stunde durch, was die Luft in der Stadt verbessern soll. Viele Autofahrer reagierten entnervt.

Immer wieder per Hand auf Grün geschaltet

Ein Mitarbeiter der Stadt Köln regelt hier den Verkehr

85 Sekunden Rot und nur 25 Sekunden grün. Das hat am Morgen zum erwartbaren Ergebnis geführt. Immer wieder staute sich der Autoverkehr in Fahrtrichtung Innenstadt. Nur zwischendurch gab es Entspannung. Immer dann, wenn ein Mitarbeiter der Stadt Köln, die Ampel von Hand auf Grün schaltete. Der Härtetest am Montag war also noch keiner. Ohne Eingriff in die Ampelphasen wäre das Verkehrschaos erheblich stärker ausgefallen. Schon jetzt reagierten aber viele Pendler mit scharfer Kritik.

Umstieg auf die Bahn limitiert

Der gewünschte Umstieg auf die Schiene am P+R-Parkplatz Weiden-West war nur etwas für Frühaufsteher. Schon vor 8 Uhr waren die Parkplätze belegt. Nur ein Parkhaus mit mehreren Ebenen könnte hier Abhilfe schaffen. Die REVG warb am Montag mit Handzetteln für besser getaktete Busverbindungen. Pendler aus dem Rhein-Erft-Kreis sollen mit Bussen nach Weiden-West fahren und dann auf die Schiene umsteigen.

Stand: 28.10.2019, 14:18