Dürre: Weseler Landwirte fordern Unterstützung

Ein Riss geht durch die vertrocknete Erde eines abgeernteten Weizenfeldes

Dürre: Weseler Landwirte fordern Unterstützung

  • Dürre macht Bauern zu schaffen
  • Versicherungsprämie sei zu hoch
  • Forderung: Subventionen vom Staat

Landwirte in Wesel kennen derzeit nur ein Gesprächsthema: Niederschläge. Der trockene Sommer setzt auch dieses Jahr den Bauern zu. Viele fühlen sich durch den Klimawandel und seine Folgen bedroht. Deswegen fordert die Kreisbauernschaft in Wesel eine Versicherungsprämie vom Staat.

Vorbild Österreich

Eine Fläche von zwanzig Hektar Mais gegen Überschwemmung und Dürre zu versichern, kostet nach Angaben der Kreisbauernschaft rund 3000 Euro im Jahr. Eine jährliche Versicherungsprämie, wie in Österreich, die zur Hälfte vom Staat finanziert wird, könnte ihrer Meinung nach helfen.

Ernteausfälle durch Extremwetter

Bereits 2016 zerstörte im Kreis Wesel eine Überschwemmung Teile der Ernte. Derzeit sind die Bauern schon im zweiten Jahr von einer Dürre betroffen. Drei Ernteausfälle in vier Jahren, das sei nicht zu stemmen, argumentiert die Kreisbauernschaft.

Stand: 05.08.2019, 08:40