Wermelskirchen verzichtet auf Mikroplastik

Spieler auf einem Kunstrasenplatz

Wermelskirchen verzichtet auf Mikroplastik

  • Sand statt Granulat
  • Diskussion um Mikroplastik
  • Vorhandene Granulatplätze bleiben
Gomila čestica mikroplastike

Die Stadt Wermelskirchen wird den neuen Kunstrasenplatz im Eifgen-Stadion mit Sand statt mit Granulat bauen. Damit reagiert die Kommune auf die Diskussion um schädliches Mikroplastik im Granulat. Der technische Beigeordnete Thomas Marner sagte "Es wäre fahrlässig, jetzt Kunststoffgranulat in die Umwelt auszubringen."


Studie lässt noch Fragen offen

Fraunhofer Institut Logo

Hintergrund ist eine Studie vom Fraunhofer Institut, wonach das Kunststoffgranulat in Kunstrasen Mikroplastik absondert. Allerdings, so Thomas Marner, gebe es viele verschiedene Formen und Korngrößen an Kunststoffgranulat. Und zum jetztigen Zeitpunkt wisse man nicht, welche wie viel absondert.


Umbaumaßnahmen zu teuer

Daher kommt der Umbau eines zweiten Fußballplatzes in Wermelskirchen-Dabringhausen auch nicht in Betracht. Dieser war zuletzt noch mit Granulat errichtet worden. Ein Umbau würde laut Stadt zwischen 30.000 und 40.000 Euro kosten.

Stand: 18.07.2019, 14:14