Aachen beklagt Mangel an Busfahrern - Zu wenig Bewerber

Reges Treiben am Bushof in Aachen

Aachen beklagt Mangel an Busfahrern - Zu wenig Bewerber

  • Schichtdienst anstrengend und verantwortungsvoll
  • Gewerkschaft kritisiert schlechte Bezahlung
  • Familien müssen zusätzlich Wohngeld beantragen

Immer noch gibt es in der Region Aachen zu wenig Busfahrer. Hauptproblem für die ASEAG ist seit Jahren, geeignete Bewerber zu finden.

Der Schichtdienst ist anstrengend und verantwortungsvoll. Ein Sprecher der ASEAG sagte dem WDR, es würden pro Jahr bis zu 40 Fahrer eingestellt, es müssten aber viel mehr sein, um Luft nach oben zu haben - zum Beispiel in Zeiten mit hohem Krankenstand, so wie im Frühjahr.

Ein Grund könnte auch das Gehalt sein: Nach der Ausbildung fängt ein Busfahrer mit 2.400 Euro brutto an. Zu wenig - kritisiert die Aachener Nahverkehrsgewerkschaft. Einige Mitarbeiter mit Familie müssten zusätzlich Wohngeld beantragen.

Stand: 29.11.2018, 09:56