Kampfmittel: Einsätze in Xanten und Kevelaer

Erde fliegt bei der Sprengung in die Luft

Kampfmittel: Einsätze in Xanten und Kevelaer

  • Blindgänger bei Kiesgrabungen in Xanten gefunden
  • 600 Menschen von Sicherheitsmaßnahmen betroffen
  • Granate in Kevelaer kontrolliert gesprengt

Am Freitagmorgen (13.09.2019) wurde in Xanten bei Kiesgrabungen im Lüttinger Feld eine 250 Kilogramm schwere Bombe gefunden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben sie wenige Stunden später erfolgreich entschärft.

600 Menschen betroffen

Menschen im Umkreis von 250 Metern rund um den Fundort mussten ihre Wohnungen und Geschäftsräume für eine Stunde verlassen. Rund 100 Personen waren von der Evakuierung betroffen.

Zudem hat die Stadt ungefähr 500 weitere Menschen im Umkreis von 500 Metern des Fundortes angewiesen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Sie mussten ihre Fenster geschlossen halten.

Schon im Februar diesen Jahres wurde im Kiesabbaugebiet im Stadtteil Lüttingen eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft.

Granate in Kevelaer gesprengt

In Kevelaer rückte der Kampfmittelräumdienst heute zu einer kontrollierten Sprengung aus. Bei Bauarbeiten auf der Südstraße war eine 50 Kilogramm schwere Granate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Insgesamt wurden zehn Häuser evakuiert.

Stand: 13.09.2019, 14:59